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3D-Beamer: Können HD-Beamer auch 3D-Bilder erzeugen?

3D-Beamer BenQDreidimensionale Bilder sind in den neuen Kinofilmen fast schon Standard. Neue Technologien ermöglichen es, die 3D-Bilder auch im heimischen Wohnzimmer zu genießen. Allerdings lässt sich diese Technik nicht ohne Weiteres mit handelsüblichen Full HD oder den günstigeren HD Ready Beamern darstellen.

3D-Beamer für echten Filmgenuss

Um Filmerlebnisse in 3D zuhause zu genießen, ist ein 3D-fähiger Beamer nötig. Da diese Technologie noch vergleichsweise neu ist, sind die Geräte teuer und die Auswahl ist begrenzt. Mittlerweile sind einige brauchbare Geräte auf dem Markt, die bereits ab Werk 3D-tauglich sind. Besonders gut schneiden die neuen Projektoren aus dem Hause Acer und Epson ab. Neben der 3D-Funktion am Beamer selbst ist allerdings noch so einiges an Zubehör erforderlich. So muss eine kompatible Quelle vorhanden sein, wie zum Beispiel ein Blu-ray Player oder eine Play Station 3, die das nötige 3D-Bildmaterial liefert. Für die Übertragung ist ein High Speed HDMI 12.4 Anschluss erforderlich. Schließlich brauchen noch alle Zuschauer eine spezielle 3D-Brille zum Umsetzen der Bilder.

3D Ready – HD-Beamer aufrüsten

3D ReadyEinige HD Beamer warten mit dem Label 3D Ready auf und können mit einem Zusatzkit oder über einen PC mit 3D-fähiger Grafikkarte Filme und Bilder in 3D-Qualität ausgeben. Weiterhin wird eine sogenannte Shutterbrille benötigt. Allerdings sollte man hier vor dem Kauf gründlich prüfen, denn nicht immer hält das Label auch das, was es verspricht. Problematisch ist oft die Zusammenarbeit der verschiedenen technischen Komponenten, insbesondere hinsichtlich der Brillensteuerung. Weiterhin ist zu beachten, dass die 3D Ready Beamer in der Regel auch HD-Ready-Geräte sind und über eine Auflösung von 720p verfügen. Durch die Bildwiederholrate, die bei 3D-Ready generell mit 120 Hz zugespielt wird, kann es je nach Bildmaterial zu Rucklern im Film kommen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass man mit einem 3D-Beamer auf der sicheren Seite ist, allerdings muss man deutlich mehr für das Gerät ausgeben. Weiterhin ist zu beachten: Die Wiedergabe von 3D-Filmen kann nur so gut wie das Quellenmaterial sein, auch die Projektionsgröße entscheidet darüber, ob das Filmerlebnis in 3D schließlich ein echter Genuss ist.